Haushaltsversicherung und Eigenheimversicherung

Schäden an einem Wohnhaus werden durch eine Haus- oder Eigenheimversicherung gedeckt. Bei Einfamilienhäusern ist die Haushaltsversicherung in der Regel Bestandteil der Eigenheimversicherung.

Was ist eine Haushaltsversicherung?

Ein Brand, eine Explosion, ein Einbruch oder ein Wasserschaden in den eigenen vier Wänden, der bis zur Nachbarwohnung dringt, können verheerende Folgen für Betroffene haben. Ein Fahrradunfall mit einer verletzten Fußgängerin kann kostspielige Schadenersatzprozesse nach sich ziehen. Aus diesem Grund schließen die meisten Konsumentinnen/Konsumenten eine Haushalts- und/oder Eigenheimversicherung ab, die im Schadensfall einen finanziellen Ausgleich schaffen soll.

In der Regel besteht eine Haushaltsversicherung aus einer Kombination von einer Sachversicherung und einer privaten Haftpflichtversicherung.

Was ist eine Haftpflichtversicherung?

Die Haftpflichtversicherung bietet Unterstützung, wenn Dritte (also nicht die oder der Versicherte) Schadenersatzansprüche geltend machen. Versichert sind dabei regelmäßig die „Gefahren des täglichen Lebens". Dazu gehören etwa Schadenersatzpflichten, die sich aus der Ausübung bestimmter Sportarten (ausgenommen Jagd) oder der Verwendung von Fahrrädern (nicht aber Autos oder Motorrädern) ergeben.

Außerdem trägt die Versicherung die Kosten von gerichtlicher und außergerichtlicher Feststellung oder der Abwehr der Feststellung von Schadenersatzansprüchen, die von Dritten erhoben werden.

Sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde, gilt eine Privathaftpflichtversicherung innerhalb Europas.

Was ist eine Eigenheimversicherung?

Die Eigenheimversicherung bzw. auch Gebäudeversicherung genannt, wenn es um Mehrparteienwohnhäuser geht, deckt Schäden an Häusern, die im Wesentlichen durch Brand, Blitz, Sturm oder Leitungswasser entstehen. Näheres finden Sie hier.

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