Fondserträge

Die Fondserträge ergeben sich aus den Zinsen (Anleihen) bzw. Dividenden (Aktien) der enthaltenen Wertpapiere und möglichen Kurssteigerungen. Diese bleiben Buchwerte, solange die Fondsanteile nicht verkauft, d.h. Gewinne oder Verluste realisiert werden.

Bis zum Verkauf nur Buchgewinne bzw. -verluste

Die Veranlagung in mehrere Werte (Titel) reduziert das Risiko, d.h. über Veranlagung in unterschiedliche Wertpapierarten, Märkte oder Branchen wird Risiko gestreut. Das Risiko des Verlustes des Veranlagungsbetrages kann über ein Garantieprodukt eingeschränkt bzw. ausgeschlossen werden (Kapitalgarantie). Das bedeutet, dass bereits mit geringen Beträgen eine Risikostreuung in viele Einzeltitel erreicht werden kann.

Prospekt - Fondsmanager - Depotbank

Vor Ausgabe von Anteilsscheinen muss in Österreich ein vereinfachter und vollständiger Prospekt über den Fonds an die Finanzmarktaufsicht (FMA) gemeldet bzw. veröffentlicht werden. Die Prospekte müssen leicht verständlich verfasst sein. Der vereinfachte Prospekt enthält die wichtigsten Informationen, während der vollständige Prospekt auch Angaben über das Risikoprofil des Fonds enthält.

Das Anlegervermögen wird von der Fondsgesellschaft bzw. den Fondsmanagern bzw. Fondsmanagerinnen so veranlagt, wie dies in den Fondsbedingungen vorgesehen ist. Die Veranlagung hat generell nach den Grundsätzen der Risikostreuung zu erfolgen. Die enthaltenen Wertpapiere, Geldmarktinstrumente und Finanzanlagen müssen an einer Börse notieren, d.h., sie müssen handelbar (liquide) sein. Besondere Vorschriften gelten für Pensionsinvestmentfonds.

Abwicklung und Verwahrung sind von einer Depotbank auszuführen. Eine Depotbank ist in der Regel eine Bank, die zum Betrieb des Depotgeschäftes berechtigt ist. Sie übernimmt die Ausgabe und Rücknahme von Anteilsscheinen und die Verwahrung der Wertpapiere eines Fonds. Die Depotbank führt die Konten der AnlegerInnen und zahlt Gewinnanteile aus. Jährlich übermittelt sie an die FMA einen Rechenschaftsbericht.

Cost-Averaging (Durchschnittskosten-Effekt)

Wer fortlaufend Fondsanteile kauft, kann dies entweder mit einer gleichbleibenden Stückzahl (z.B. 10 Stück) oder mit einem gleichbleibenden Betrag (z.B. € 500) in Auftrag geben. Grundsätzlich ist der Ankauf mit einem gleichbleibenden Betrag zu bevorzugen. Diese Strategie heißt Cost-Averaging und ist eine relativ sichere Methode, um längerfristig zu günstigeren Durchschnittskosten zu investieren.

Konsumentenfragen Newsletter

Aktuelle Neuigkeiten aus allen Bereichen der Konsumentenfragen