Tauschbörsen

Vor allem bei Jugendlichen sind sogenannte „Tauschbörsen" im Internet zum Herunterladen von Musik, Spielen und Filmen beliebt. Technisch handelt es sich um Software zum einfachen Austausch von Dateien zwischen verschiedenen Computern, die mit dem Internet verbunden sind.

Voraussetzung für das Herunterladen der Dateien ist, dass man selbst gleichzeitig Zugriff auf die eigenen Dateien gewährt. Die Nutzer:innen geben einzelne Dateien oder Ordner auf ihrem Computer frei, sodass sie von anderen Nutzer:innen gefunden und kopiert werden können. Umgekehrt können auch sie Dateien auf anderen Computern finden und herunterladen.

Anders als bei Videoplattformen wie YouTube sind die Dateien also nicht auf zentralen Servern gespeichert, sondern verteilt auf unzähligen (auch) privaten Computern. Für Tauschbörsen gibt es eine Vielzahl von Programmen (bekannt sind etwa BitTorrent, Gnutella oder Kazaa Media Desktop), die sich auch in der technischen Lösung teilweise unterscheiden. Gemeinsam ist ihnen das Prinzip, dass die Nutzer:innen Dateien nicht alleine nützen, sondern gewissermaßen mit anderen „teilen“, weshalb man auch häufig vom „Filesharing“ spricht.

Nutzer:innen haben bei dieser Art des Teilens darauf zu achten, dass sie durch die Zurverfügungstellung von Dateien nicht in bestehende Urheberrechte eingreifen.

Achtung: Werden urheberrechtlich geschützte Inhalte zur Verfügung gestellt (z.B. Songs oder Filme), ist die Nutzung der Tauschbörse strafbar.

Zudem sollten sich Konsument:innen bewusst sein, dass über einen Download auch schädliche Software auf den Computer gelangen kann. Das Bundeskriminalamt gibt hierzu Auskunft.  

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