Altersvorsorge muss man sich leisten können

Grundsätzlich sollte die staatliche Altersvorsorge zumindest die Basis für Ihre Versorgung im Alter darstellen. Für eine private Vorsorge muss  man sich überlegen, in welcher Höhe man es sich leisten kann, monatliche Raten zu bezahlen oder eine Einmaleinlage langfristig zu binden. Dabei sind die eigenen Lebensplanung und allfällige Unabwägbarkeiten möglichst zu berücksichtigen.

Besonders wichtig ist die Auswahl des richtigen Vorsorgeprodukts. Jedenfalls sollte zumindest ein Teil der Ersparnisse in sichere Produkte wie Sparbücher und klassische Lebensversicherungen investiert werden.

Spekulative Veranlagungen (Einzelaktien, Fonds, Derivate) sind nur bedingt als Altersvorsorge und nur dann geeignet, wenn ausreichend Vermögen oder hohes Einkommen und bereits eine Grundabsicherung besteht. Mit spekulativen Produkten können hohe Verluste, ja sogar Totalverluste einhergehen.

Auch für risikobereite Anlegerinnen/Anleger ist es deshalb wichtig, dass nur ein kleiner Teil der Altersvorsorge spekulativ veranlagt wird, damit ein möglicher Totalverlust verkraftet werden kann.

Der Abschluss einer privaten Pensionsvorsorge ist eine langfristige Entscheidung, die gut überlegt sein will. Es geht immerhin darum, ein Anlageprodukt zu finden, das auch noch in Jahrzehnten guten Ertrag und Sicherheit bietet.

Freiwillige Höherversicherung

Aufgrund der Kapitalmarktkrise seit 2008 und der damit verbundenen nachteiligen Entwicklung privater Pensionsvorsorgeprodukte hat das staatliche Umlagensystem wieder an Attraktivität gewonnen.

Eine Untersuchung der Arbeiterkammer Oberösterreich hat gezeigt, dass eine freiwillige Höherversicherung im staatlichen Pensionssystem rentabler sein kann, als in private Pensionsvorsorgeprodukte zu investieren.

Konsumentenfragen Newsletter

Aktuelle Neuigkeiten aus allen Bereichen der Konsumentenfragen