Frühjahrsputz für Zuhause – gut geplant ist halb erledigt
veröffentlicht am 19.03.2025
Tipps für ein umweltfreundliches Reinigen.
Der Frühling ist die perfekte Zeit, um das eigene Zuhause in Ordnung zu bringen. Nach den dunklen Wintermonaten sorgt ein gründlicher Frühjahrsputz nicht nur für Glanz in den Räumen, sondern auch für ein gesundes und angenehmes Wohnklima. Wer effektiv und umweltfreundlich putzen möchte, sollte dabei mit einem guten Plan vorgehen.
Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Frühjahrsputz effizient und nachhaltig gestalten können.
Gute Planung – die Basis für einen effizienten Frühjahrsputz
Bevor Sie mit dem Putzen beginnen, hilft es, einen Plan zu erstellen. Eine strukturierte Herangehensweise spart Zeit und stellt sicher, dass nichts übersehen wird.
Erstellen Sie eine Checkliste, auf der übersichtlich festgehalten wird, welche Räume gereinigt werden sollen und welche Reinigungsmittel und -utensilien Sie benötigen. Notieren Sie auch, welche Aufgaben aussortiert oder delegiert werden können.
Das Raum-für-Raum-Prinzip hat sich besonders bewährt: So wird jeder Bereich gründlich gereinigt. Planen Sie auch Pausen ein, damit der Frühjahrsputz nicht zur Belastung wird.
Nachhaltige Reinigungsmittel – gut für Umwelt und Gesundheit
Viele herkömmliche Putzmittel enthalten aggressive Chemikalien, die nicht nur die Umwelt belasten, sondern auch Allergien oder Hautreizungen verursachen können. Dabei gibt es zahlreiche natürliche Alternativen, die genauso effektiv, aber deutlich umweltfreundlicher sind. Hier einige Beispiele:
- Kernseife: Ein altbewährtes Hausmittel zum Waschen und Putzen ist die Kernseife. Ihre stark fettlösende Wirkung macht sie ideal zur Reinigung fettiger Oberflächen und zur Vorbehandlung hartnäckiger Flecken in der Wäsche.
- Natron: Ein echter Alleskönner im Haushalt ist Natron. Es ersetzt Spülmittel, Backofenreiniger oder Fugenreiniger. Zudem neutralisiert es unangenehme Gerüche - etwa im Kühlschrank oder in der Vorratskammer.
- Essig: Mit Wasser verdünnt ist Essig vielseitig einsetzbar, da er trotz hohem Säuregehalt schonend reinigt. Er entfernt z.B. fettige Spritzer auf dem Herd, Kalkränder an gefliesten Wänden oder Flecken auf Edelstahlspülen.
- Soda: Soda kann als Putz-, Spül- und Waschmittel eingesetzt werden. Es eignet sich zum Entfernen eingebrannter Essensreste aus Pfannen oder Töpfen sowie zur Reinigung von Küche und Bad.
Durch die Nutzung umweltfreundlicher Alternativen sparen Sie nicht nur Geld, sondern reduzieren auch die chemische Belastung für sich und Ihre Familie.
Putzutensilien – nachhaltige Alternativen verwenden
Neben den Reinigungsmitteln spielt auch das richtige Zubehör eine wichtige Rolle. Verzichten Sie auf Wegwerfprodukte wie z.B. Einweg-Putztücher und greifen Sie stattdessen zu nachhaltigen Alternativen:
- Baumwolltücher oder alte Handtücher statt Einweg-Wischtücher
- Holz- oder Bambusbürsten statt Plastikbürsten
- Wiederverwendbare Schwämme aus Naturmaterialien
Weitere Informationen zum Nachschlagen
Die Zeitschrift KONSUMENT gibt Tipps zum Thema: Reinigen im Haushalt - Verschmutzungen mit einfachen Mitteln entfernen.
Die Webseite der Umweltberatung gibt Ratschläge für nachhaltiges Putzen und stellt die Broschüre: Sauber, g'sund und günstig - Tipps für umweltfreundliches Reinigen kostenlos als Download zur Verfügung.
Weitere hilfreiche Informationen finden Sie auf der Webseite von Greenpeace unter: 7 Tipps für einen umweltfreundlichen Frühjahrsputz.