Fair Fashion der Umwelt zuliebe

veröffentlicht am 11.03.2025

Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Kleiderschrank!

Steht das Ausmisten Ihres Kleiderschranks schon lange auf Ihrer To-do-Liste, doch Ihnen fehlt der richtige Ansatzpunkt? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, um Ordnung zu schaffen und gleichzeitig einen nachhaltigen Kleiderschrank zu gestalten.

Hier finden Sie Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit Kleidung.

Capsule Wardrobe – Weniger ist manchmal mehr für die Nachhaltigkeit

Wenn Sie Ihren Kleiderschrank reduzieren und minimalistischer gestalten möchten, ist das Konzept der „Capsule Wardrobe“ (Grundgarderobe) genau das Richtige für Sie. Das Ziel ist, eine kleine, aber vielseitige Sammlung von Kleidungsstücken zu besitzen, die gut miteinander kombinierbar sind.

Der erste Schritt zu einem minimalistischen Kleiderschrank ist das Aussortieren. Räumen Sie Ihren Schrank komplett aus und begutachten Sie jedes Kleidungsstück. Stellen Sie sich dabei folgende Fragen:

  • Passt es mir noch?
  • Ist es in gutem Zustand oder kann es repariert werden?
  • Habe ich es in den letzten Jahren getragen?
  • Lässt es sich gut mit meinen anderen Kleidungsstücken kombinieren?

Alles, was kaputt und nicht mehr reparierbar ist, kann zum Textilrecycling gegeben werden. Ungetragene oder unpassende Kleidung kann verschenkt, gespendet oder verkauft werden. So stellen Sie sicher, dass aussortierte Kleidung weiterverwendet wird, anstatt im Müll zu landen.

Die Vorteile einer Capsule Wardrobe sind vielfältig: Weniger Energie- und Ressourcenverschwendung, eine einfachere Auswahl der Outfits am Morgen und bewusster Konsum, der Geld spart.

Bio hat Style – Nachhaltige Mode für eine bessere Zukunft

Nach dem Ausmisten stellt sich die Frage: Was tun, wenn Sie neue Kleidung brauchen? Hier sind einige Möglichkeiten, nachhaltiger einzukaufen:

Nachhaltige Materialien wählen: Achten Sie darauf, dass neue Kleidung aus umweltfreundlichen Materialien besteht, wie z. B. Biobaumwolle, Bioleinen, Lyocell oder recycelten Materialien.

Auf faire Produktionsbedingungen achten: Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur umweltfreundliche Materialien, sondern auch faire Arbeitsbedingungen.

Second-Hand statt Neukauf: Warum immer neu kaufen? Second-Hand-Mode ist umweltfreundlich und spart Energie, Wasser sowie andere Rohstoffe. Nachhaltige Mode aus zweiter Hand finden Sie in Second-Hand-Läden, auf Flohmärkten oder Online-Plattformen.

Kleidertausch als Alternative: Tauschen statt kaufen! Auf Tauschpartys oder -börsen können Sie nicht mehr getragene Stücke gegen andere gebrauchte Sachen eintauschen – ganz ohne Geld auszugeben.

Weiterführende Informationen zum Nachlesen

Informationen zum Thema „Ökomode – bio und fair“ finden Sie auf der Webseite der Umweltberatung. Weiters können Sie auf der Webseite von WWF Junior mehr zum Thema Mode und Nachhaltigkeit nachlesen: „Fair oder Fast? Nachhaltige Mode für alle.“

Auch die Arbeiterkammer Oberösterreich behandelt das Thema „Fast Fashion“ und stellt auf ihrer Webseite Informationen bereit.

Auf dem VKI-Blog von Markus Stingl finden Sie Tipps zum Thema: „Wie man es schafft, modebewusst und gleichzeitig nachhaltig zu sein.“  


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