Greissler.Plus

Projekt für eine bessere Nahversorgung

Zeichnung eines Einkaufskorbs gefüllt mit Obst, Käse, Gemüse, Öl, etc., © http://www.becentsable.net/wp-content/uploads/2009/08/280512_11_05_2012_072.jpg
Die meisten Greissler sind schon lange verschwunden, große Supermarktketten haben die Versorgung mit den Gütern des täglichen Lebens übernommen. Österreich ist in Europa eines der Länder mit der größten Dichte an Supermärkten. Laut einer Erhebung gab es 2014 in Österreich 442 Geschäfte im Lebensmitteleinzelhandel mit einer Verkaufsfläche von über 400m2 pro 1 Million Einwohner, der Trend zeigt ein weiteres Wachstum bei den „Großen".

Wie flächendeckend ist die Versorgung wirklich?

Besonders in ländlichen Gebieten schaut es mit der Nahversorgung oft gar nicht so gut aus. Kleinere Dörfer verlieren immer mehr ihre alte Infrastruktur, auch am Land ist eine Konzentration der Geschäfte in Einkaufszentren oder rund um Verkehrsknotenpunkte vermehrt zu finden. Der früher übliche Marktplatz ist vielerorts durch das Shoppingcenter beim Kreisverkehr verdrängt worden. Besonders für ältere Menschen, Kinder und alle in der Mobilität eingeschränkte Personen wird es schwierig, wenn für jede Besorgung ein Auto nötig ist.

Pilotprojekt Schneebergland

Das Forschungsprojekt „greissler.plus" widmet sich dieser Problematik und versucht regionale Lösungen zu finden.
In Kooperation mit einem Planungs-und Beratungsbüro, dem FH Technikum Wien und einer Unternehmensberatung soll eine zukunftsweisende Lösung erarbeitet werden. KonsumentInnen, NahversorgerInnen und lokale LebensmittelproduzentInnen werden in den Entwicklungsprozess eingebunden.

Der nächste Workshop für Bürgerinnen und Bürger, bei denen die möglichen Konzepte und Lösungen diskutiert werden, findet am Donnerstag, 30. November 2017 von 18:30 - 21:00 Uhr statt.

Interessierte können sich weiter aktiv am Projekt beteiligen, alle Infos dazu auf der Website von greissler.plus.

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