Rasenroboter

Gefährlich oder bequem?

Es ist sicherlich gemütlich, mit einem kühlen Getränk im Liegestuhl zu sitzen und anderen bei der Arbeit zuzuschauen. Wenn der andere ein Mähroboter ist, muss man dabei nicht einmal ein schlechtes Gewissen haben.

Dennoch, gerade rechtzeitig zur Gartensaison, haben uns zwei ganz unterschiedliche Meldungen zu Rasenrobotern erreicht.

Mähroboter im Test

Die Stiftung Warentest hat 8 gängige Produkte getestet und kommt dabei zu dem Schluss, dass die Rasenmäher nicht nur Vorteile haben. Natürlich sind die automatischen Grasschneider keine Monster, dennoch sind sie ins Visier der KonsumentenschützerInnen geraten.

Für im Garten spielende Kinder können sie durchaus gefährlich werden!
Die Mähmaschinen sind so programmiert, dass sie Hindernisse erkennen sollten und im Falle eines Widerstands die Richtung wechseln.
Bei dem Praxistest erkannten nicht alle Schneidemaschinen die Fuß- und Handattrappen, die krabbelnde oder liegende Kindern simulierten. Wären es echte Körperteile gewesen, hätte es böse Schnittverletzungen geben können.
Daher ist die Anleitung, die Geräte nur unter Aufsicht zu verwenden, jedenfalls zu befolgen.

Wie die Mähroboter beim Test in Punkto Leistung, Programmierbarkeit, Geräuschentwicklung, und Wartung abgeschnitten haben, können Sie im Juni-Konsument nachlesen.

Nicht gefährlich, aber betrügerisch

Sie überlegen schon länger, sich die Gartenarbeit zu erleichtern und haben im Internet nach Mährobotern recherchiert? Das Europäische Verbraucherzentrum Österreich und die Watchlist Internet warnt vor dem Onlineshop gardeno-maehroboter.de.

Dort werden Markengeräte scheinbar günstig angeboten, die Zahlung muss per Vorauskassa erfolgen. Es sind zahlreiche Beschwerden eingegangen, dass die Ware nie bei den KonsumentInnen angekommen ist, das Geld jedoch unwiderruflich weg war.
Weitere Informationen dazu finden sich auf der Website von Watchlist Internet.

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