Hilfe in Notfällen im Ausland

Konsularischer Beistand für EU-BürgerInnen außerhalb der EU

Globus in Schwarz und Gold, © S. Hofschlaeger  / pixelio.de

Laut Kommissarin Vĕra Jourová (Justiz, VerbraucherInnen und Gleichstellung der Geschlechter) reisen oder leben fast 7 Millionen EU-BürgerInnen außerhalb der EU in Länder oder in Gebieten, in denen ihr eigener Mitgliedstaat keine Botschaft oder kein Konsulat hat.

Nun soll dieser Umstand für EU-Bürgerinnen aber kein Nachteil mehr sein. In einem solchen Fall können sich nämlich in einem Drittland lebende oder reisende EU-BürgerInnen an die Konsulate oder Botschaften anderer EU-Mitgliedsländer wenden. Die diplomatischen und konsularischen Vertretungen, müssen die Schutz- oder Hilfesuchenden genau so behandeln wie einen Staatsangehörigen des Mitgliedstaats, den sie vertreten.

Neue Vorschriften ab 1. Mai 2018

Die EU-Vorschriften für konsularischen Schutz von EU-BürgerInnen traten am 1. Mai 2018 in Kraft. Diese legen auch fest, wie die Mitgliedstaaten bei gemeinsamen Notfallplänen zusammenarbeiten sollen, damit nicht vertretene EU-BürgerInnen im Falle einer Krise oder einer Naturkatastrophe Schutz erhalten.
Ferner richtete die Kommission auch ein Internetportal zum konsularischen Schutz der EU-BürgerInnen ein.

Neben anderen nützlichen Informationen enthält es die Kontaktdaten der Konsulate und Botschaften der EU-Länder in Drittstaaten:

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