Elektronische Unterschrift

Neuer Hype um Handy-Signatur?

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Direkte Demokratie ist derzeit hoch im Kurs, ebenso - in einem unmittelbaren Zusammenhang - die Bürgerkarte bzw. Handy-Signatur: denn seit 1. Jänner 2018 ist die Abgabe einer Unterstützungserklärung zur Einleitung eines Volksbegehrens wie auch die Unterzeichnung eines Volksbegehrens selbst auch via Internet mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (durch „Handy-Signatur" bzw. Bürgerkarte) möglich.

Dass die Bürgerkarte aber viel mehr kann, ist den wenigsten bekannt. Mehr als 200 Anwendungen, viele davon aus dem Bereich der Verwaltung wie Finanzonline, Versicherungsdatenabfrage, Neues Pensionskonto, Strafregisterauszug usw. sind mit der Bürgerkarte möglich.

Bürgerkarte oder Handy-Signatur?

Sowohl die Bürgerkarte wie auch die Handysignatur erfüllen dieselbe Funktion: zum einen die des Nachweises der Identität und zum anderen die der rechtsgültigen Unterzeichnung von Dokumenten im Internet. Die elektronische Signatur ist der handgeschriebenen Unterschrift gleichgestellt.

Seit 2003 gibt es die Bürgerkarte, die sich in der kartenbasierten Variante nicht recht durchsetzen konnte. Was möglicherweise  darauf zurückzuführen ist, dass für die Nutzung der Bürgerkarte (die e-card kann als solche aktiviert werden) ein Kartenlesegerät nötig ist.

2009 wurde daher die Bürgerkarte um die Handy-Signatur, eine mobile Lösung am Mobiltelefon, erweitert. Dafür ist kein Lesegerät nötig, sondern lediglich ein empfangsbereites Mobiltelefon. Die Aktivierung ist kostenlos und ohne größeren Aufwand entweder online über Finanzonline, persönlich bei bestimmten Registrierungsstellen oder postalisch möglich.
 
Alle Informationen zur Bürgerkarte/Handysignatur sowie deren Möglichkeiten der Aktivierung finden Sie hier im Detail.

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