Grün und günstig


Supermarkt-Eigenmarken sind gut beim Umweltschutz

Zeichnung eines Supermarktwagens, © Joshua Rawson-Harris by unsplash
Sogenannte No-Name-Produkte finden sich in jedem Supermarkt: Ob Kekse, Tierfutter, Milchprodukte, Waschpulver oder Tiefkühlware, das Angebot an hauseigenen Marken nimmt laufend zu. Kein Wunder, es hat sich schon längst herumgesprochen, dass die Qualität dieser Produkte den Markenprodukten oft um Nichts nachsteht. Das heißt für die Verbraucher/innen, dass hier nicht nur Geld gespart werden kann, sondern durchaus auch Qualität geboten wird. Eine Untersuchung der Umweltorganisation Greenpeace bringt weitere erfreuliche Nachrichten.

Eigenmarken im Test auf Nachhaltigkeit

Bei einer Untersuchungsreihe im März dieses Jahres wurden weitere Vorteile entdeckt: in puncto Umweltschutz sind manche hauseigenen Produkte den internationalen Markenprodukten weit voraus. Der Verzicht auf Eier aus Käfighaltung, die Vermeidung von Palmöl, die Tierhaltung oder die Zutaten in den Produkten wie Schinken oder Schokokuchen, brachten ein positives Prüfergebnis.

Eine kleine Schwachstelle: „Die Supermärkte müssen ihre Eigenmarken transparenter kennzeichnen. Mehr Infos auf den Produkten führen dazu, dass die Konsumentinnen und Konsumenten gutes und umweltfreundliches Essen gezielt auswählen können", so der Sprecher der Umweltorganisation.

Der Greenpeace-Marktcheck

Seit Oktober 2015 werden österreichischen Supermärkte immer wieder geprüft. Sowohl die Nachhaltigkeit der Produkte als auch die Ökobilanz der verschiedenen Unternehmen werden begutachtet. So informiert der Marktcheck von Greenpeace Konsumentinnen und Konsumenten darüber, welcher Supermarkt umweltfreundliche Angebote hat und wo es empfehlenswerte Produkte gibt. Getestet wurden zum Beispiel:

  • Sortiment Ostern - Hühner- und Schoko-Eier und Farben zum Selberfärben
  • Wintergemüse
  • Schweinefleisch
  • Bereitschaft zur „Sackerl-Reduktion"
  • Sortiment Eiscreme

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