Hoppala – mit dem Handy eingekauft

In Zusammenarbeit zwischen Mobilfunkbetreibern und Unternehmen, die Konsumenten/Konsumentinnen Dienstleistungen anbieten, entstehen zurzeit viele neue Möglichkeiten des Bezahlens über das Handy.

So können kostenpflichtige Leistungen wie z.B. Musik, Klingeltöne, Spiele, aber auch Tickets, Parkscheine, Apps und vieles mehr über das Mobiltelefon gekauft und auch gleich auf einfache Weise bezahlt werden.

Der Gesetzgeber sieht in diesem Zusammenhang zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher zahlreiche Informationspflichten vor.

Unternehmen haben auch dafür zu sorgen, dass Konsumentinnen und Konsumenten ausdrücklich bestätigen, dass mit einer Bestellung eine Zahlungspflicht verbunden ist. Wenn Unternehmen in ihrem Online-Shop eine Schaltfläche („Kaufbutton") verwenden, muss diese daher gut lesbar mit „zahlungspflichtig bestellen" oder einer vergleichbaren eindeutigen Formulierung beschriftet sein (z.B. „kaufen"). Zusatz- bzw. Nebenleistungen (z.B. Virenschutz, Versicherung) gelten nur dann als wirksam vereinbart, wenn Verbraucherinnen/Verbraucher ausdrücklich zustimmen (z.B. Häkchen setzen).

Die Einkäufe werden z.B. beim Web- oder Wap-Billing über die Telefonrechnung abgerechnet, oder aber über Ihr Bankkonto.

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