Achtung bei In-App-Käufen

Problematisch sind Kauf- und Bezahlmöglichkeiten dann, wenn unseriöse Angebote über Handydisplays so gestaltet sind, dass den Konsumentinnen und Konsumenten gar nicht bewusst wird, dass sie gerade einen kostenpflichtigen Dienst bestellen. „Einkäufe" sind diesfalls nicht gültig vereinbart. Nicht selten gibt es hier dennoch hohe Rechnungen.

Sehr unerfreulich kann dies etwa für Eltern werden, die ihren Kindern ein Smartphone zur Nutzung überlassen und nicht wissen, dass damit - oft auch ohne spürbare Hürde wie der Eingabe eines Codes - eingekauft werden kann. Gerade diesen Umstand nützen unseriöse Spieleanbieter immer wieder aus. Es gibt zahlreiche Spiele, die es ermöglichen, aus einem kostenlosen Spiel heraus Einkäufe zur Spielverbesserung zu tätigen (z.B. einen stärkeren Motor bei einem Rennspiel).

Die Mobilfunkbetreiber bieten unterschiedliche Sperrmöglichkeiten an (Gesamt- oder Teilsperren für einzelne Bezahlfunktionen). Fallweise kann eine derartige Sperre auch online im Benutzerbereich des Betreibers selbst vorgenommen werden.

TIPPS!

  • Wenden Sie sich bei Fragen zu Sperrmöglichkeiten an Ihren Mobilfunkbetreiber.
  • Prüfen Sie in Ihrem App-Store, ob für Bezahlungen das Erfordernis der Eingabe eines Codes voreingestellt werden kann.
  • Prüfen Sie scheinbar kostenlose Dienste kritisch! Auch hinter Gewinnspielen oder Werbebannern verstecken sich oft kostenpflichtige Angebote.
  • Falls auf Ihrer Rechnung nicht nachvollziehbare Käufe/Abonnements aufscheinen, machen Sie einen Rechnungseinspruch bei Ihrem Telekombetreiber!

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