VKI - Wien Energie: Einigung im Streit um unzulässige Preiserhöhung

veröffentlicht am 29.06.2020

Außergerichtliche Lösung hilft den betroffene Haushaltskunden rasch

Hochspannungsmasten , © Fré Sonneveld

Die Vorgeschichte: im Auftrag des Sozialministeriums hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) Wien Energie wegen einer unzulässigen Preisänderungsklausel geklagt.

Bei einem ähnlichen Fall eines anderen Energiebetreibers bekam der VKI bereits beim Obersten Gerichtshof (OGH) Recht.
Möglicherweise war diese Entscheidung mit ein Grund, dass sich der VKI mit Wien Energie rasch auf eine außergerichtliche Lösung einigen konnte.

Jetzt unterstützt der VKI Haushaltskunden dabei, zu viel bezahltes Geld zurückzufordern. Melden Sie sich bis spätestens 31.08.2020 für diese die kostenlose Aktion an. Basis für die Auszahlung ist der, für die Verbrauchsmenge des Zeitraums 1.10.2018 bis 30.09.2019 bewertete Jahresverbrauch.

Voraussetzungen zur kostenlosen Teilnahme an der VKI-Aktion

Teilnahmeberechtigt sind alle Haushaltskunden, die von der Preiserhöhung 2018 bei Wien Energie betroffen waren und einen oder mehrere der folgenden Tarife bei Wien Energie beziehen bzw. bezogen haben:
Optima Strom und/oder Optima Erdgas

Auch wenn Sie keinen bestehenden Vertrag mit der Wien Energie mehr haben, aber von der Preiserhöhung 2018 betroffen waren, können Sie sich anmelden.

Die Anmeldung beim VKI ist bis spätestens 31. August 2020 über diesen Link möglich.

Unterstützung des VKI

„Der VKI wird die Voraussetzungen zur Teilnahme prüfen und geeignete Fälle in mehreren Tranchen an Wien Energie weiterleiten und die Rückzahlung des verbrauchsabhängigen Geldersatz für die Teilnehmer einfordern.

Bei einem durchschnittlichen Verbrauch beläuft sich der Auszahlungsbetrag auf rund EUR 22,00 bei Strom und rund EUR 15,00 bei Gas.“

Weitere Antworten auf Ihre Fragen und Hinweise zur Abwicklung bei den FAQ!


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