Faires Angebot für ERGO-VersicherungsnehmerInnen (26.09.2015)

Rahmenvergleich zwischen dem VKI und ERGO Österreich und Volksbank Wien-Baden

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Was bisher geschah:


In den Jahren 2008 bis 2012 schlossen KundInnen der Volksbanken bei Nachfrage nach einer Veranlagung oft eine indexgebundene Lebensversicherung bei der Viktoria Volksbanken Versicherung ab. Die Verträge waren auf 10 Jahre ausgelegt; als Index wurde eine Anleihe der Österreichischen Volksbanken AG zu Grunde gelegt.


Hiobsbotschaft

Im Juli 2015 erhielten die VersicherungsnehmerInnen ein Schreiben der ERGO Versicherung - der Rechtsnachfolgerin der Viktoria Volksbanken Versicherung:
Nicht mehr die Volksbanken AG hafte für die Erlebnisleistung der Rocket-Anleihen der Österreichischen Volksbanken AG, sondern deren Abbaugesellschaft, die IMMIGON AG. Es sei nicht gesichert, ob bei Vertragsablauf die Zahlungsfähigkeit dieser Bank gegeben sei, man mache das Angebot auf Rückzahlung zu einem unter 100% des Ausgabepreises liegenden Wert.

Rahmenvergleich für ERGO-Lebensversicherungen "Rocket" mit ÖVAG Anleihen

Der VKI hat seit Juli rund 2200 Beschwerden gesammelt und für diese Personen nunmehr mit der ERGO Versicherung AG und der Volksbank Wien-Baden einen Rahmenvergleich vereinbart:

Die ERGO Versicherung wird den Betroffenen anbieten, die Differenz des zweiten Rückkaufangebotes der IMMIGON an Privatkunden zum Ersatz des gesamten Kapitals (abzüglich 4% Versicherungssteuer) und zuzüglich von 1,25% Zinsen zu bezahlen.


Weiteres Vorgehen

Das Vergleichsangebot gilt nur bei einer Annahme bis 6.10.2015! Bis dahin bekommen Kunden, die sich beim VKI im Rahmen der Sammelaktion eingemeldet haben, ihr Kapital samt einer Verzinsung für eine alternative Veranlagung angeboten.

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