Verlust oder Diebstahl der Bankomatkarte

Eine Übersicht aller Informationen zum Thema finden Sie unter Bankomatkarten

Beachten Sie auch die am Ende der Seite angeführten Kontakte, Materialien und Links.

Sofort Sperre veranlassen

Der Verlust oder Diebstahl einer Bankomatkarte ist - auch wenn man den PIN-Code immer gut verwahrt hat - so schnell wie möglich der Bank zu melden, damit die Karte gesperrt und nicht missbräuchlich verwendet werden kann. Außerhalb der Banköffnungszeiten kann die Sperre über eine eigene Hotline verfügt werden.

Die Maestro Notruf-Nummern:
aus Österreich: 0800 204 8800
aus dem Ausland: +43-1 204 8800

Die Notrufnummer steht an jedem Bankomaten. Die Sperre Bankomatkarte muss kostenlos erfolgen. Eine Sperre sollte man auch dann verfügen, wenn man zwar noch in Besitz seiner Bankomatkarte ist, jedoch auf dem Kontoauszug Zahlungen oder Abhebungen bemerkt, die man nicht selbst vorgenommen hat.

Wer nicht sorgfältig ist, haftet bei Missbrauch

Besitzerinnen und Besitzer einer Bankomatkarte treffen Sorgfalts- und Anzeigepflichten. Der persönliche PIN-Code ist geheim zu halten und darf keinesfalls auf der Bankomatkarte notiert oder zusammen mit dieser aufbewahrt werden. Ein Verlust oder Diebstahl der Karte ist umgehend zu melden. Wenn diese Verpflichtungen verletzt werden, kann es sein, dass Bankomatkartenbesitzer/innen keinen Ersatz für Schäden erhalten, die durch Zahlungskartenmissbrauch entstehen.

Das Ausmaß der Haftung bei Zahlungskartenmissbrauch richtet sich nach dem Grad der Sorglosigkeit der Bankomatkartenbesitzer/innen: Liegt nur leichte Fahrlässigkeit und somit ein Fehler vor, der auch einem sorgfältigen Menschen gelegentlich passieren kann, so wird der Schaden grundsätzlich ersetzt. Allerdings hat die Karteninhaberin und der Karteninhaber in einem solchen Fall einen Selbstbehalt von € 50,- zu zahlen.

Anders bei grober Fahrlässigkeit: Eine solche liegt vor, wenn ein Fehler begangen wird, der einem ordentlichen Menschen in derselben Situation keinesfalls unterlaufen würde. Dies ist etwa dann der Fall, wenn der persönliche Code zusammen mit der Bankomatkarte verwahrt wurde. In solchen Fällen müssen Bankomatkartenbesitzer/innen grundsätzlich für den gesamten Schaden aufkommen. Für eine missbräuchliche Verwendung der Karte nach der Meldung ihres Verlusts haftet der Kunde aber jedenfalls nicht mehr, sofern er nicht in betrügerischer Absicht gehandelt hat.

Kontakt

VEREIN FÜR KONSUMENTENINFORMATION Mariahilfer Straße 81, 1060 Wien
Telefon: 1 58 877 0;
mail@vki.at
www.vki.at

VEREIN FÜR KONSUMENTENINFORMATION Maximilianstraße 9, 6020 Innsbruck
Telefon: 0512 58 68 78;
konsumenteninfo.tirol@vki-tirol.at
www.vki-tirol.at

BUNDESARBEITSKAMMER Prinz Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien
Telefon: 1 50165 - 0;
akmailbox@akwien.at
www.arbeiterkammer.at

BANKENSCHLICHTUNG ÖSTERREICH - GEMEINSAME SCHLICHTUNGSSTELLE DER ÖSTERREICHISCHEN KREDITWIRTSCHAFT Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien
Telefon: 505 42 98;
office@bankenschlichtung.at
www.bankenschlichtung.at

Materialien

MUSTERBRIEF: Sperrgebühr für Kredit- oder Bankomatgebühr Hrsg. Arbeiterkammer Wien
Musterbrief für Rückforderung eines zu Unrecht geforderten Sperrentgelts.
Downloads

Sicher in den besten Jahren Informationen zum Schutz vor Kriminalitätsformen wie etwa Taschen- und Trickdiebstahl, Bankanschlussdelikte, „Neffentrick“ oder „Zetteltrick“.
Präventionstipps erhältlich bei den Bundes- und Landeskriminalämtern.
https://bundeskriminalamt.at/202/start.aspx
Downloads

Sicher zahlen im Web Erhältlich beim Europäischen Verbraucherzentrum Wien.
www.europakonsument.at/de/page/publikationen-0
Downloads

Links

www.wien.gv.at/verwaltung/fundservice/verlustanzeigen.html Informationen zur Verlustanzeige der Stadt Wien.

www.mastercard.at/de-at/privatkunden/produkte/maestro.html Informationen rund um die Maestro Karte.

www.arbeiterkammer.at/beratung/konsument/Geld/Bargeldloszahlen/Bankomatkarte.html Ban­ko­mat­kar­te: So gehen Sie sicher mit Ihrer Bankomatkarte um.
Informationen der Arbeiterkammer.

www.verbraucherrecht.at Informationen zum Verbraucher­recht des Vereins für Konsumenteninformation (gefördert durch Mittel des Sozialministeriums) mit aktuellen Ge­richts­urteilen, News und Musterbriefen.

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