Über die Rechte von Reisenden mit eingeschränkter Mobilität (03.12.2016)

Fluggesellschaften sind in die Pflicht genommen

(c) Bernd Bast / pixelio.de

Mittlerweile wissen Reisende über ihre Rechte im Großen und Ganzen Bescheid. Hat z.B. ein Flug, Zug, Bus oder Schiff Verspätung oder wird die Reise annulliert, dann können Reisende bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen Preisminderung oder Entschädigungsleistungen von der Transportgesellschaft verlangen.


EU-Verordnung bietet besonderen Schutz und HIlfeleistung

Ergänzend zu den bestehenden Vorschriften gibt es EU-weit besondere Schutzbestimmungen für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität.

Die kostenlose Mitnahme von medizinischen Geräten und Hilfsmitteln muss ebenso ermöglicht werden wie das  „Rundum-Service" am Flughafen: Menschen mit eingeschränkter Mobilität müssen umfassend - vom Check-in bis zum Verlassen des Flughafens - betreut werden. Allerdings muss der Hilfsbedarf mindestens 48 Stunden davor gemeldet werden.


Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Anlässlich des Internationalen Tages für Menschen mit Behinderung, der am 3.12. begangen wird, weisen wir auf diese Rechte für PassagierInnen mit eingeschränkter Mobilität besonders hin.

Die Regelungen gelten für alle Flughäfen in der EU, Island und Norwegen, sowie für Fluggesellschaften mit Sitz in diesen Ländern. Können Betroffene ihre Rechte nicht selbst durchsetzen, erhalten sie in grenzüberschreitenden Fällen kostenlose Unterstützung beim Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren; Sie können sich auch an das BMVIT unter der Adresse fluggastrechte@bmvit.gv.at wenden.


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