Telefonieren in alle EU-Staaten ab sofort billiger (15.05.2019)

Teil 4 der Europa-Serie auf Konsumentenfragen

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Nachdem seit 15.6.2017 in allen Mitgliedstaaten der EU sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen die Roaming-Verordnung gilt, haben sich Verbraucherinnen und Verbraucher sehr schnell an das kostengünstige Telefonieren gewöhnt. Nach wie vor aber waren die Kosten für Auslandsgespräche von den jeweiligen, oft eher teuren Tarifen der Telekomanbieter abhängig. Insoweit kam es bei Gesprächen vom Inland ins Ausland oftmals zu bösen Überraschungen bei den Telefonrechnungen. Dieser Situation wird durch die neue Verordnung der EU Abhilfe geschaffen.


Preisobergrenzen

Auf Grund dieser neuen EU-Verordnung aus 2018 gibt es nun erstmals Preisobergrenzen für Telefonanrufe und SMS-Nachrichten, die von Österreich aus in andere EU-Staaten getätigt werden.

Ab 15. Mai 2019 dürfen für Anrufe in EU-Staaten maximal 22,8 Cent pro Minute berechnet werden. SMS-Nachrichten dürfen höchstens 7,2 Cent kosten. Diese Preisobergrenzen gelten sowohl für Auslandsgespräche, die vom Festnetz aus geführt werden als auch für Gespräche von mobilen Netzen (Handygespräche) aus.


Mehr zum Thema Telekommunikation

Nähere Informationen betreffend Telefonie in die EU finden Sie auf der Webseite der RTR (Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH) unter folgendem Link

Darüberhinausgehende Informationen zum Thema Telekommunikation können Sie unserer brandneuen Broschüre „Telefon und Internet - was KonsumentInnen wissen sollten" entnehmen.
Sie kann telefonisch unter der Broschüren Hotline +43 1 71100 - 86 25 25 bestellt werden oder per Email an: broschuerenservice@sozialministerium.at  Elektronisch steht die Broschüre unter https://broschuerenservice.sozialministerium.at/ im Bereich Konsumentenschutz zum Download zur Verfügung.


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