Souvenirs, Souvenirs (20.07.2011)

Was darf aus dem Urlaub mitgebracht werden?

Quelle: Sabine Markmann/pixelio.de

Schmuck aus Korallen, Taschen aus Krokodilleder oder seltene Pflanzen - exotische Erinnerungen an einen exotischen Urlaub.

Viele Reisende wissen nicht, dass sie mit der Mitnahme geschützter Tiere und Pflanzen sowie Erzeugnissen daraus gegen Gesetze verstoßen und sich strafbar machen. Unter dem Titel „Artenschutz im Urlaub" hat das Lebensministerium eine 12-seitige Broschüre (siehe unten als Download) veröffentlicht, die Reisende umfassend zum Thema Artenhandel und Artenschutz informiert.

Neben Erläuterungen zu den geltenden Zollbestimmungen erhalten Reisende mit einem detaillierten Länderüberblick konkrete Informationen zu Ausfuhrverboten.

Verboten ist z.B.:

  • die Mitnahme von Elfenbein, Raubtierfellen oder bestimmten Lederprodukten aus afrikanischen Ländern
  • die Mitnahme von Kunsthandwerken aus Wildtieren wie Jaguar und Ozelot aus amerikanischen Ländern

Genehmigungspflichtig sind Käufe z.B. von

  • Steinkorallen aus der Karibik
  • Taschen, Gürteln, Schuhe aus Schlangen- und Eidechsenhäuten aus China
  • Orchideen aus Thailand

Illegaler Artenhandel ist wesentlich für das Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten verantwortlich. Mit dem internationalen Artenschutzübereinkommen CITES wird der Handel mit bedrohten Arten streng kontrolliert, eingeschränkt oder gänzlich verboten.

So mahnt die Broschüre zum Schluss eindringlich:

Anstelle zu Souvenirs zweifelhafter Herkunft zu greifen, sollten Sie besser traditionelle Handwerksprodukte, etwa aus Textil, mit nach Hause nehmen. So entgehen Sie möglichen Schwierigkeiten und unterstützen gleichzeitig die einheimische Bevölkerung, die lokale Wirtschaft - und die Natur!

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