Manipulierte Emissionssoftware bei VW - Sammelaktion des VKI (01.10.2015)

VKI prüft Schadenersatzansprüche gegen Volkswagen (VW)

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Ausgehend von der aktuellen Medienberichterstattung, dass laut US-Umweltbehörde EPA Volkswagen (VW) in Modellen der Jahre 2009 bis 2015 eine Software zur Umgehung von Emissionskontrollsystemen eingebaut haben soll, sammelt der VKI KäuferInnen der betroffenen Automarken und prüft Schadenersatzansprüche gegen VW.

Um welche Ansprüche geht es?

Wie der VKI auf www.verbraucherrecht.at informiert, könnten betroffene KäuferInnen unter Umständen folgende Schäden erlitten haben, z.B. durch:

  • Zahlung eines höheren Kaufpreises für ein "umweltfreundliches" Fahrzeug
  • Aufwendungen rund um mögliche Rückrufe und Umbauten der Fahrzeug
  •  eine Nachzahlung einer höheren NOVA 
  • einen niedrigeren Verkaufspreis auf dem Gebrauchtwagenmarkt ("merkantiler Minderwert")

Ziel der Sammelaktion

Da der VKI derzeit nicht über ausreichende Informationen verfügt, ist das Ziel der Sammelaktion vorerst die Prüfung, ob und in welchem Umfang, KäuferInnen betroffen sein können. Sollten sich in weiterer Folge tatsächlich Ansätze für Klagen ergeben, so würde der VKI KonsumentInnen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche unterstützen.

Sie sind betroffen?

Wenn Sie in den Jahren 2009 bis 2015 ein Dieselfahrzeug der Marken VW, Audi, Seat und Skoda erworben haben und als Konsument (also für private Zwecke!) nutzen, so können Sie sich kostenlos dieser Sammelaktion anschließen. Dazu müssen Sie einen Onlinefragebogen des VKI beantworten.
Diesen Onlinefragebogen sowie weitere Informationen finden Sie unter verbraucherrecht.at.

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