Kindersitze im Test (14.11.2013)

ÖAMTC berichtet von enttäuschenden Ergebnissen

http://office.microsoft.com/de-at/images/results.aspx?qu=kindersitz&ex=2#ai:MC900436818|

Kindersicherung im Fahrzeug ist gesetzlich vorgeschrieben; Verstöße werden zu Recht geahndet, denn ungesicherte Kinder sind einer hohen Gefährdung ausgesetzt.

Wird ein Kind im Fahrzeug nicht gesichert befördert, so ist das Risiko einer tödlichen oder schweren Verletzung bei einem Unfall viermal höher als bei gesicherten Kindern. Bereits ein Aufprall mit 15 km/h kann für ein Kind ohne Kindersitz tödlich enden.

Entsprechende Kindersitze werden am Markt vielfach angeboten. Der ÖAMTC testet jährlich einige davon. Diesmal waren es zwölf neue Produkte, von der Babyschale bis zu sog. Generationensitzen, die beim Test im Frühjahr noch nicht auf dem Markt waren. 

Die TesterInnen sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden: Vier der getesteten Modelle wurden mit "Nicht genügend" bewertet, nur ein Sitz bekam die Note "Sehr gut". Problematisch bei einigen Modellen waren die Mängel bei einem Frontal-, aber auch beim Seitenaufprall. Auch die Schadstoffbelastungen der Materialien wurden als zu hoch angesehen. Dass dabei  die teuersten Produkte nicht immer die besten sind, zeigt auch diese Untersuchung. 


Alle Testergebnisse sind auf der Website des ÖAMTC zu finden.

Umfassende Informationen zur Kindersicherung bietet auch das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) an.

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