European Consumer Summit im Zeichen des digitalen Zeitalters (09.04.2014)

Am 1. und 2. April 2014 fand in Brüssel der europäische Konsumentenschutzgipfel statt

Foto: Jonathan Decaux

Einmal jährlich treffen in der belgischen Hauptstadt auf Einladung der Europäischen Kommission InteressensvertreterInnen aus Politik, Wissenschaft, Verbraucherschutzorganisationen und Wirtschaft aus ganz Europa zusammen, um sich über aktuelle Themen des Konsumentenschutzes auszutauschen.

Der heurige Gipfel stand unter dem Motto „Die europäischen KonsumentInnen im digitalen Zeitalter".  Bereits der erste Konsumentenschutzgipfel vor sechs Jahren hatte sich mit dem Thema des Verbrauchervertrauens in den digitalen Markt beschäftigt. Seit damals hat sich die digitale Wirtschaft aufgrund technischer Entwicklungen rasant gewandelt, woraus sich zahlreiche Chancen aber auch Herausforderungen ergeben, über die sich die etwa 400 TeilnehmerInnen des heurigen Gipfels in Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops austauschten.

Sechs Themenblöcke im Mittelpunkt des Gipfels

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Ministerrunde, an der neben Konsumentenschutzkommissar Neven Mimica auch Regierungsmitglieder verschiedener Mitgliedstaaten teilnahmen und über bewährte nationale Vorgehensweisen im digitalen Konsumentenschutz berichteten.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung konzentrierte sich die Diskussion dann auf die folgenden Themenblöcke, die von den TeilnehmerInnen auch gezielt in sechs Workshops behandelt wurden:

  • „Konnektivität" - wachsende Bedeutung der europaweiten Vernetzung in den nächsten fünf Jahren und wie lässt sich die digitale Kluft vermeiden?
  • EU-Rechte für Online-KonsumentInnen" - Wo sind potenzielle Lücken in den bestehenden Rechtsvorschriften und wie lassen sich die Vorschriften besser durchsetzen?
  • „Online-Zahlungen" - Wo liegen die Risiken und die Vorteile von Online-Zahlungsformen für KonsumentInnen?
  • „Digitale Kompetenz" - Welche Fähigkeiten brauchen KonsumentInnen um sich in der digitalen Welt zurechtzufinden?
  • „Vertrauen online" - Wie kann man das Vertrauen der KonsumentInnen in den digitalen Markt stärken?
  • „New deals" - Wie kann Verbrauchern mittels der digitalen Technik (zB durch Vergleichswebseiten) eine bessere Entscheidungsgrundlage geboten werden?

Die Ergebnisse des Gipfels wurden von der Europäischen Kommission gesammelt und sollen als Grundlage für künftige Strategien und Programme im digitalen Konsumentenschutz dienen.

Weitere Informationen zum Gipfel finden sich unter http://european-consumer-summit.eu/

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