Blackout durch Cyberwar? (04.09.2019)

Wie gut ist Österreich geschützt?

© Shutterstock, Auschnitt Website ÖAW

Der große Blackout ist nicht nur Gegenstand von dystopischen Science-Fiction Romanen und Filmen, sondern beschäftigt als durchaus reelle Bedrohung auch die Politik und die Militärs. Letzten Endes wäre jede/jeder von uns bei einem totalen Stromausfall schwer betroffen.

Kampf im Cyberspace

„Cyberkrieg ist zum einen die kriegerische Auseinandersetzung im und um den virtuellen Raum (...), mit Mitteln vorwiegend aus dem Bereich der Informationstechnik. Cyberkrieg bezeichnet zum anderen die hochtechnisierten Formen des Krieges im Informationszeitalter, die auf einer weitgehenden Computerisierung, Elektronisierung und Vernetzung fast aller militärischen Bereiche und Belange basieren." (Wikipedia)

Podiumsdiskussion mit Expertinnen und Experten

Ohne Strom geht in unserem Alltag so gut wie nichts mehr, die Erfahrung und Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit zeigen, dass schon stundenlange Stromausfälle weitreichende Konsequenzen haben. Wie real die Bedrohung eines totalen Stromausfalls ist und welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden können, wird in dieser Veranstaltung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften diskutiert.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird zum Empfang in die Aula geladen.

Termin: 16. September 2019, 18:00 Uhr
Ort: Österreichische Akademie der Wissenschaften, Festsaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien

Anmeldung bis 12.09.2019 erbeten.

Die Besucherinnen und Besucher dürfen eine spannende Diskussion zwischen den Fachleuten erwarten, denn, wie meint Walter Unger vom Cyber-Verteidigungszentrum im Abwehramt des Bundesheeres, einer der teilnehmenden Experten:

"Wir sind zum Schluss gekommen, dass ein gleichzeitiger Angriff auf die gesamte kritische Infrastruktur unseres Landes von Strom- und Wasserversorgung über Krankenhäuser, Behörden, die Flugsicherung bis hin zum Militär mit relativ überschaubarem finanziellem Aufwand durchaus machbar wäre."


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