Yogamatten, Foampits und Co (17.05.2019)

Warum Fitness manchmal ungesund sein kann

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Du möchtest dich fit halten und achtest auf regelmäßige Bewegung? Besuche im Fitnessstudio oder ein Yogakurs schaffen den sportlichen Ausgleich zu deiner Ausbildung oder Arbeit.

Wir möchten ja keine Spaßverderber sein, aber wahrscheinlich ist dir gar nicht bewusst, dass einige dieser Fitnessprodukte und -begleiter schädliche Nebenwirkungen haben können.

Beim Yogakurs

Du genießt die ruhige Atmosphäre in deinem Kurs, schließlich bist du hierhergekommen, um dich zu entspannen und deinen Geist und Körper in Einklang zu bringen. Auf der neuen Yogamatte sind auch die schwierigeren Übungen bequem und sicher durchzuführen.

Aber Achtung bei der Wahl der richtigen Unterlage; natürlich muss die Größe passen und die Dicke der Matte soll zum bevorzugten Yogastil passen, doch wie schaut es mit den Schadstoffen aus?

Dass viele Kunststoffe schädliche Weichmacher enthalten können ist bekannt, aber auch Yogamatten aus Naturmaterialien sind nicht immer die beste Wahl. Das Magazin Ökotest hat verschiedene Sportunterlagen getestet und 50 % der Produkte mit der Note „Sehr gut" bewertet.
Sowohl bei den preiswerten Yogamatten aus Kunststoff, den etwas teureren aus Naturkautschuk oder den hochwertigeren Produkten aus Schurwolle gibt es Modelle, die als unbedenklich eingestuft wurden.
Gleichzeitig bedeutet das, dass 50 % der getesteten Matten „durchgefallen" sind und mit bedenklichen Weichmachern, krebserregenden Nitrosaminen sowie allergieauslösenden Stoffen belastet sind.

Einige sorgfältige Auswahl ist jedenfalls notwendig, auch bei den günstigeren Matten gibt es sehr gute, am besten abgeschnitten haben trotzdem die teuren Produkte aus Schurwolle.

Im Fitnessstudio

Bist du mehr der Typ für sportliche Herausforderungen im Fitnessstudio?
Akrobatische Sprünge und Salti machen Spaß und dann eine weiche Landung in der mit bunten Schaumstoffwürfeln gefüllten Grube.

Leider hat eine Studie ergeben, dass „Foam Pits", Matten und andere Sportgeräte mit Brandschutzmittel behandelt werden, die für Menschen schädlich sein können. Besonders wenn die Mittel nur aufgesprüht wurden und durch den Abrieb in die Luft gelangen, ist die Belastung groß.
Die Sinnhaftigkeit der Brandschutzbehandlung ist fragwürdig, da das Mittel nur die Endzündbarkeit verringert, bei Feuer jedoch jeder Schaum schmilzt.

Wahrscheinlich, kannst du nicht überprüfen, ob in deinem Studio gefährliche oder unbedenkliche Brandhemmer eingesetzt werden. Deshalb ist es hoffentlich selbstverständlich für dich, nach dem Training zu duschen, jedenfalls aber vor dem Essen die Hände mit Seife zu waschen. Nur so kannst du verhindern, dass zu große Schadstoffmengen in deinen Körper gelangen.

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