Fair Fashion zum Schutz unseres Planeten (15.03.2019)

Der Schlüssel zum nachhaltigen Kleiderschrank

© Alexandru.Acea/unsplash.com

Steht das Ausmisten deines Kleiderschranks schon lange auf der To-do-Liste, doch irgendwie fehlt dir der richtige Ansatzpunkt? Dein Kleiderschrank quillt über und du findest nichts zum Anziehen? Du möchtest deinen Kleiderschrank etwas nachhaltiger gestalten, weiß aber nicht wo du beginnen sollst?

Die Antwort ist einfach: Fang einfach an. Nachfolgende Tipps können dir dabei helfen.


Trend: „Capsule Wardrobe“ (Grundgarderobe)

Wenn du deinen Kleiderschrank reduzieren und minimalistischer gestalten möchtest, musst du zunächst aussortieren. Am besten du räumst deinen Schrank komplett aus und sortierst aus, was dir nicht mehr passt, was kaputt und sich nicht mehr reparieren lässt und was du seit Jahren nicht mehr getragen hast, weil es schon lange nicht mehr zu deinem Stil passt.

Die aussortierten und noch tragbaren Kleidungsstücke kannst du verschenken, Hilfsorganisationen spenden oder auf dem Flohmarkt verkaufen. Der Rest kommt zurück in den Kleiderschrank.

Wenn dir das Ausmisten schwerfällt und du dich nicht leicht von Dingen trennen kannst, dann hol dir Unterstützung aus deinem Freundeskreis.

Nach dem Aussortieren solltest du etwa 30 bis 40 vielfältig einsetzbare und kombinierbare „Lieblingsstücke" haben, die sich aus Ober- und Unterteilen, Kleidern, Jacken, Mänteln und Schuhen zusammensetzen. Wenn du unsicher bist, welche Teile sich gut miteinander kombinieren lassen, helfen dir Ratgeber aber auch Blogs die du im Internet findest. Zum Beispiel die Websites von Utopia.de, Welt.de oder Codecheck.info.

Die Vorteile eines Capsule Wardrobe sind jedenfalls weniger Energie- und Ressourcenverschwendung: Du musst nicht jeden Morgen über ein passendes Outfit nachdenken, dir bleibt durch bewussten Konsum mehr Geld für andere Dinge und du gehst sorgsamer mit den Ressourcen unseres Planeten um.


Bio hat Style

Wenn dein nächster Einkauf ansteht, solltest du überlegen, was du wirklich brauchst. Achte auf nachhaltig produzierte Rohstoffe wie z.B. Biobaumwolle, Bioleinen, Lyocell oder recycelte Materialien und nach Möglichkeiten auf eine faire Wertschöpfungskette.

Aber auch der Kauf von Second-Hand-Kleidung ist umweltfreundlich, spart Energie, Wasser und andere Rohstoffe. In Second-Hand-Läden oder auf Flohmärkten hast du auch die Chance, ausgefallene Stücke zu finden. Dazu kommt, dass die Kleidung oft wesentlich günstiger ist als bei einem Neukauf.

Auch ein Kleidertausch kann Spaß machen, z.B. auf Tauschpartys oder -börsen kannst du nicht mehr getragene Stücke gegen andere gebrauchte Sachen eintauschen, ohne dass du dabei Geld ausgibst.

Weiter Informationen über nachhaltige Mode findest du z.B. bei der Umweltberatung. Empfehlenswerte Adressen für Tauschportale in Österreich und ökologische faire Mode in Wien findest du hier.


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