Bist du Computerspielsüchtig? (09.07.2019)

Teste dein Spielverhalten

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Wieviel Zeit verbringst du täglich mit Computerspielen? Nerven dich deine Eltern oder sogar deine Freundinnen und Freunde, weil du zu viel Zeit vor dem Computer oder Tablet verbringst?

Hast du dir vielleicht selbst schon gedacht, dass du zu viele Computerspiele spielst oder dir Sorgen gemacht, weil du vom Gaming nicht wegkommst und darüber deine Pflichten vergisst oder deine Hobbies vernachlässigst?


Diagnose: „Gaming Disorder“

Die Weltgesundheitsbehörde (WHO) hat die Spielsucht als eigenständige Diagnose klassifiziert; diese Diagnose wird allerdings in der Wissenschaft durchaus kritisch diskutiert und weiter erforscht.

Um genauere Daten zu bekommen werden laufend Studien durchgeführt und auch du kannst etwas zur weiteren Forschung beitragen, wenn du an dieser Befragung teilnimmst.

Bevor du dich entschließt mitzumachen, lies jedenfalls den Informationstext genau durch.
Der Test dauert circa 20 Minuten und die Forscher/innen wollen eine Menge von dir wissen wie z.B.:

  • Ich habe Probleme gehabt, meine Gaming-Aktivitäten zu kontrollieren.
  • Ich habe dem Gaming steigende Priorität gegenüber anderen Lebensinteressen und täglichen Aktivitäten eingeräumt.
  • Ich bin dem Gaming weiterhin nachgegangen, obwohl negative Konsequenzen entstanden sind (z.B. in der Beziehung, Studium oder Job).
  • Fühlst Du Dich gereizt, ängstlich oder sogar traurig, wenn Du versuchst, Deine Computerspiel-Aktivität zu reduzieren oder zu beenden?
  • Spielst Du Computerspiele, um zeitweise einer negativen Stimmung zu entkommen oder diese zu lindern (z.B. Hilflosigkeit, Schuldgefühle, Ängstlichkeit)?

Dazu kommen Angaben, warum du gerne Online-Games spielst sowie Fragen zu deinen Sozialkontakten, deiner Arbeitseinstellung, deiner emotionalen Stimmung oder deiner Auffassungsgabe.


Die Ergebnisse

Ganz wichtig: Das Feedback, das du nach Beendigung erhältst ist nur eine grobe Schätzung. Eine klinische Diagnose "Computerspiel-Sucht" kann nur von psychotherapeutischen oder psychiatrischen Expertinnen oder Experten erstellt werden.

Bei dieser anonymen Studie sollen die unterschiedlichen Facetten der Gaming-Motivation erhoben werden. Mögliche Gründe warum du gerne spielst, könnten z.B. die soziale Komponente sein, die Freude am Wettkampf oder eine Flucht aus dem Alltag.

Die gesammelten Daten werden zwar in einem Artikel in einer Fachzeitschrift veröffentlicht, trotzdem wird es nicht möglich sein, anhand dieser Daten einen Rückschluss auf Deine Person zu machen.
Wenn du noch nicht 18 bist, musst du die Erlaubnis von Erziehungsberechtigten einholen um an der Untersuchung teilzunehmen.


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